Nanopartikuläre Ribopharmaka zur individualisierten Tumortherapie / Phase I Studie im Mammakarzinom

Nanopartikuläre Ribopharmaka zur individualisierten Tumortherapie / Phase I Studie im Mammakarzinom

Ziel des vorliegenden Verbundvorhabens ist es, neue Ribonukleinsäure (RNS)-basierte Therapeutika zur Behandlung von Krebserkrankungen zu entwickeln und klinisch zu erproben. Diese nanomedizinische Präparate zielen darauf ab, das Immunsystem des Patienten zu modulieren und eine Immunantwort gegen Tumor-spezifische Erkennungsmuster (Antigene) zu richten. Letztendlich sollen diese Immunotherapeutika in Form von individualisierten Impfstoffen für die klinische Anwendung bei häufigen Krebserkrankungen zu Verfügung gestellt werden.

Dazu wird in der ersten Projektphase ein Antigen-Pool mit idealen Tumorantigenen zusammengestellt und ein „RNS-Warenhaus“ aufgebaut, mit dem Patienten möglichst personalisiert behandelt werden sollen. Ein derartiges Impfstoff-Warenhaus kann als eine möglichst große Sammlung gut charakterisierter Leitstrukturen definiert werden, von denen mehrere gleichzeitig zur Therapie eines Patienten zur Anwendung kommen können. Idealerweise erhält dabei ein bestimmter Patient nur solche Leitstrukturen aus dem Pool, für die eine hohe Ansprechrate und ein geringes Nebenwirkungsprofil abgeleitet werden kann.

Zur Anwendung der Präparate im Patienten werden neuartige nanomedizinische Formulierungen, sowie Technologien zu deren Herstellung als klinische Prüfmuster, entwickelt. Diese Technologie soll in einer Phase I Studie beim Brustkrebs bis zu einem klinischen Proof-of-Concept (kPoC) gebracht werden.

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Personalisierung der Vakzin-Therapie